WordPress für Anfänger: Website erstellen in 8 klaren Schritten

Jan. 13, 2026 | Wordpress

written by Katja | WordPress Websites | Erstellung und Umsetzung

WordPress für Anfänger ist mehr als nur ein technisches Thema. Es ist oft der Start in etwas Neues: deine eigene Website, deine eigene Sichtbarkeit, dein digitales Zuhause. Vielleicht hast du schon länger den Wunsch, online präsent zu sein. Vielleicht schiebst du es vor dir her, weil du denkst, es sei kompliziert. Genau hier setzt dieser Beitrag an.

Ich nehme dich bewusst an die Hand. Nicht von oben herab, nicht technisch verkopft, sondern so, wie du es brauchst, wenn du eine Website mit WordPress erstellen willst und dabei verstehen möchtest, was du tust. WordPress für Anfänger bedeutet nicht, alles zu wissen. Es bedeutet, die richtigen Schritte zu gehen – in der richtigen Reihenfolge.

Kurze Checkliste vor dem Start

  • Du weißt, wofür deine Website da sein soll

  • Du hast eine grobe Vorstellung von deinem Angebot

  • Du bist bereit, dir Zeit für saubere Grundlagen zu nehmen

  • Du willst deine Website mit WordPress erstellen und verstehen

  • Du möchtest langfristig sichtbar sein

Schritt 1: Bevor du startest – WordPress Grundlagen richtig verstehen

Wenn du „WordPress für Anfänger2 googelst, findest du tausende Anleitungen. Viele davon überfordern, weil sie zu früh zu technisch werden. Lass uns deshalb einen Schritt zurückgehen.

WordPress ist ein Content-Management-System. Das heißt: Du verwaltest Inhalte, Seiten und Design über eine Oberfläche. Du programmierst nicht. Du triffst Entscheidungen. Genau das macht WordPress für Anfänger so attraktiv.

Wichtig ist zu verstehen:
Eine WordPress Website besteht immer aus drei Bausteinen:

  • dem WordPress-System

  • einem Theme für das Design

  • Plugins für zusätzliche Funktionen

Mehr musst du am Anfang nicht wissen. Du wirst Schritt für Schritt lernen, wie du deine WordPress Website erstellen kannst, ohne dich zu verlieren.

Wenn du unsicher bist, ob WordPress das richtige System für dich ist, hilft dir dieser Vergleich sehr gut weiter (Blogbeitrag: WordPress oder Baukasten)

Schritt 2: Domain und Hosting – das Fundament deiner WordPress Website

👉 Eine gute Domain erkennen (und schlechte vermeiden)

Gerade für Neulinge ist die Domain oft eine emotionale Entscheidung. Sie fühlt sich wichtig an – und das ist sie auch. Deine Domain ist dein digitales Aushängeschild.

Beispiel: Bäckerei in Konstanz

Gute Domainnamen:

  • baeckerei-mueller-konstanz.de

  • baeckerei-am-see.de

Warum sie funktionieren:
Sie sind klar, regional, leicht zu merken und schaffen sofort Vertrauen.

Schlechte Domainnamen:

  • baeckerei-konstanz-123.biz

  • brot-backwaren-online-sued.net

Zu lang, zu technisch, zu beliebig. Solche Domains wirken unseriös – egal wie gut deine Website ist.

👉 Hosting wählen – ruhig, stabil und WP tauglich

Wenn du eine Website mit WordPress erstellen willst, brauchst du Hosting, das dir Arbeit abnimmt und keine neuen Probleme schafft.

Sehr gute Anbieter für WordPressfür Anfänger sind:

  • raidboxes – spezialisiert auf WordPress, sehr einfach, exzellenter Support

  • all-inkl.com – solide Technik, fairer Preis, zuverlässig

Warum gutes Hosting entscheidend ist, erklärt dieser Beitrag sehr verständlich (Warum regelmäßige Wartung unverzichtbar ist)

Schritt 3: WordPress installieren

Für WordPressfür Anfänger ist das oft der Moment, an dem Zweifel kommen. Dabei ist die Installation heute einfacher denn je.

👉 Installation über den Hoster

Die meisten Anbieter bieten eine 1-Klick-Installation:

  1. Hosting-Login öffnen
  2. WordPress installieren auswählen
  3. Benutzername und Passwort festlegen
  4. Fertig

👉 Manuelle Anleitung für eine WordPress Installation

Wenn du es genau wissen willst oder manuell installieren möchtest, nutze immer die offizielle Quelle. Diese Seite wird direkt von WordPress gepflegt und ist immer aktuell.

Falls du WordPress lokal auf deinem Rechner installieren möchtest, gebe ich dir in diesem Beitrag (WordPress mit XAMP lokal installieren) eine Anleitung und Tipps.

Die wichtigsten Einstellungen im Dashboard – unbedingt vor dem Seitenaufbau

Wenn du dich das erste Mal bei WordPress einloggst, landest du im sogenannten Dashboard. Das ist die Verwaltungszentrale deiner Website. Für viele WordPressfür Anfänger wirkt dieser Bereich zunächst unübersichtlich. Menüpunkte links, Kästen in der Mitte, viele Begriffe, die noch nichts sagen. Genau deshalb ist dieser Schritt so wichtig.

Bevor du auch nur eine einzige Seite erstellst, solltest du ein paar grundlegende Einstellungen vornehmen. Sie sorgen dafür, dass deine Website technisch sauber aufgesetzt ist, bei Google richtig angezeigt wird und du dir später keine unnötige Korrekturarbeit machst.

wordpress für anfänger: Frau arbeitet konzentriert an einer WordPress-Seite auf dem Laptop am Fensterplatz

1. Seitentitel und Untertitel festlegen (Einstellungen → Allgemein)

Hier findest du zwei sehr wichtige Felder:

  • Website-Titel

  • Untertitel

Der Website-Titel ist der Name deiner Website. Das kann dein Unternehmensname oder dein Projektname sein. Der Untertitel beschreibt kurz, was du anbietest.

Beispiel:
Website-Titel: Bäckerei Müller
Untertitel: Frisches Brot und Backwaren aus Konstanz

Diese Angaben sind nicht nur für Besucher sichtbar, sondern auch für Suchmaschinen relevant. WordPressfür Anfänger unterschätzen diesen Punkt oft, dabei ist er ein wichtiger Teil deiner Online-Identität.

Scrolle danach nach unten und speichere die Änderungen.

2. Permalinks richtig einstellen (Einstellungen → Permalinks)

Dieser Punkt ist extrem wichtig für SEO, wird aber von Anfängern fast immer vergessen.

Gehe im Menü links auf Einstellungen und dann auf Permalinks.

Du siehst verschiedene Optionen für die Struktur deiner URLs. Wähle hier unbedingt:
Beitragsname

Das bedeutet, dass deine Seiten später so aussehen:

deine-domain.de/leistungen
statt:
deine-domain.de/?p=123

Warum das wichtig ist:

  • URLs sind besser lesbar

  • Google versteht den Inhalt besser

  • Links wirken professioneller

Diese Einstellung solltest du ganz am Anfang setzen. Änderst du sie später, können bereits veröffentlichte Links kaputtgehen.

3. Kommentare deaktivieren (wenn du sie nicht brauchst)

WordPress ist ursprünglich ein Blogsystem. Deshalb sind Kommentare standardmäßig aktiviert. Für viele Unternehmenswebsites oder Vereinsseiten sind Kommentare aber gar nicht nötig.

Gehe zu:
Einstellungen → Diskussion

Hier kannst du:

  • Kommentare für neue Beiträge deaktivieren

  • Benachrichtigungen abschalten

  • Spam vermeiden

Wenn du keine Blog-Kommentare planst, entferne einfach das Häkchen bei:
„Erlaube Besuchern, neue Beiträge zu kommentieren“

Das sorgt für Ruhe und weniger Wartungsaufwand.

4. Sprache, Datum und Uhrzeit korrekt einstellen

Bleibe in:
Einstellungen → Allgemein

Prüfe hier:

  • Sprache der Website (Deutsch)

  • Zeitzone (Berlin)

  • Datums- und Zeitformat

Das klingt banal, hat aber Auswirkungen auf:

  • Veröffentlichungszeiten

  • rechtliche Angaben

  • Blogbeiträge

Eine falsch eingestellte Zeitzone kann dazu führen, dass Inhalte zu falschen Zeiten online gehen oder Backups nicht korrekt laufen.

5. Beispielseiten und Standardbeiträge löschen

Nach der Installation bringt WordPress automatisch Inhalte mit:

  • „Hallo Welt!“ (Beitrag)

  • Beispiel-Seite

Diese Inhalte haben keinen Nutzen und sollten gelöscht werden.

Gehe dazu auf:

  • Beiträge → Alle Beiträge

  • Seiten → Alle Seiten

Lösche alles, was du nicht selbst erstellt hast.

Das ist wichtig, damit:

  • keine leeren Inhalte indexiert werden

  • du den Überblick behältst

  • deine Website sauber startet

6. Benutzerprofil prüfen (Benutzer → Profil)

Klicke links auf Benutzer und dann auf Profil.

Hier solltest du:

  • einen sinnvollen Anzeigenamen wählen

  • deine E-Mail-Adresse prüfen

  • ein sicheres Passwort verwenden

Der Anzeigename kann später bei Blogbeiträgen sichtbar sein. Vermeide hier Fantasienamen oder E-Mail-Adressen. Nutze deinen echten Namen oder deinen Unternehmensnamen.

Warum dieser Schritt für den Start so entscheidend ist

Diese Einstellungen sind keine Technik-Spielerei. Sie sind das Fundament deiner Website. Wenn du sie jetzt sauber setzt, arbeitest du später entspannter, sicherer und professioneller.

Viele Probleme, die bei Anfängern auftreten, entstehen nicht durch fehlendes Wissen – sondern durch übersprungene Grundlagen.

Wenn du dir für diesen Schritt bewusst Zeit nimmst, hast du danach ein Dashboard, das für dich arbeitet und nicht gegen dich. Genau so sollte der Einstieg in WordPress sein.

Schritt 4: Das richtige Theme wählen – Ruhe statt Spielerei

Ein Theme entscheidet nicht nur über das Aussehen, sondern auch über Ladezeit und Benutzerfreundlichkeit. Gerade Anfänger profitieren von klaren, schlanken Themes.

Sehr gute Beispiele:

  • Astra – leicht, flexibel, ideal für Einsteiger

  • GeneratePress – minimalistisch, sehr schnell, stabil

Beide Themes helfen dir dabei, deine WordPress Website erstellen zu können, ohne dich im Design zu verlieren.

Warum gutes Design mehr bewirkt als schöne Farben, zeigt dieser Beitrag (Mehr Kunden durch starkes Webdesign)

Schritt 5: Seitenstruktur aufbauen – Orientierung für Menschen und Google

Viele WordPressbenutzer machen den Fehler, sofort Texte zu schreiben. Besser ist: erst Struktur, dann Inhalt.

Eine bewährte Grundstruktur:

  • Startseite

  • Leistungen

  • Über uns

  • Kontakt

  • Impressum & Datenschutz

Diese Struktur hilft Besuchern, sich sofort zurechtzufinden. Und sie hilft Suchmaschinen, deine WordPress Website erstellen logisch einzuordnen.

Was auf einer guten Startseite wirklich zählt, liest du hier (Die perfekte Startseite)

Schritt 6: Inhalte erstellen – ehrlich und klar

Wenn du eine Website mit WordPress erstellen willst, brauchst du Inhalte, die verstanden werden. Du musst nicht beeindrucken. Du musst erklären.

Viele WordPressfür Anfänger nutzen heute KI als Unterstützung für:

  • erste Textentwürfe

  • Gliederungen

  • Ideenfindung

Das ist völlig in Ordnung. Entscheidend ist, dass du die Texte anpasst, vereinfachst und persönlich machst. Suchmaschinen erkennen echten Mehrwert.

Grundlagen zu SEO findest du hier sehr verständlich erklärt (Was ist SEO?).

Schritt 7: Plugins – Sicherheit, SEO und Backups

Plugins sind Werkzeuge. Zu viele davon schaden. Für WordPressfür Anfänger reichen wenige, aber gute.

Sicherheit

SEO

Backups

    Schritt 8: Website prüfen, veröffentlichen und sichtbar werden

    Bevor du live gehst:

    • mobile Ansicht prüfen

    • Ladezeit testen

    • Links kontrollieren

    • Rechtstexte prüfen

    Danach beginnt der wichtigste Teil: sichtbar werden. Eine WordPress Website erstellen ist kein Endpunkt, sondern ein Start.

    Es geht nicht darum, alles sofort perfekt zu machen. Entscheidend ist, den ersten bewussten Schritt in Richtung eigener Sichtbarkeit zu gehen. Du kennst jetzt die Struktur, die nächsten Schritte und weißt: Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

    Wenn du an irgendeinem Punkt merkst, dass du Unterstützung brauchst oder dir eine zweite Meinung wünschst: Das ist kein Rückschritt. Das ist der nächste sinnvolle Schritt. Deine Website darf wachsen – genau wie du.

    FAQ zur Website Erstellung mit WordPress für Anfänger

    Brauche ich technische Vorkenntnisse, um eine Website mit WordPress zu erstellen?

    Nein. Du musst weder programmieren noch technisches Fachwissen mitbringen. WordPress ist so aufgebaut, dass du Inhalte über eine grafische Oberfläche verwaltest. Viele Entscheidungen bestehen aus Auswählen, Anpassen und Verstehen – nicht aus Code schreiben. Wichtig ist vor allem, dass du dir Zeit nimmst, die Grundlagen sauber aufzubauen und nicht versuchst, alles auf einmal zu machen.

    Wie lange dauert es, bis meine WordPress Website online ist?

    Das hängt weniger von der Technik ab als von deiner Vorbereitung. Die technische Installation ist oft innerhalb einer Stunde erledigt. Plane aber realistisch mehrere Tage ein, um Struktur, Inhalte und Einstellungen in Ruhe zu erstellen. Eine gute Website entsteht nicht durch Geschwindigkeit, sondern durch Klarheit. Wenn du Schritt für Schritt vorgehst, kommst du schneller ans Ziel, als du denkst.

    Ist WordPress wirklich sicher für Anfänger?

    Ja, wenn du ein paar grundlegende Dinge beachtest. WordPress selbst ist sehr sicher und wird regelmäßig aktualisiert. Wichtig ist, dass du Updates durchführst, sichere Passwörter nutzt und ein Sicherheits-Plugin einsetzt. Die meisten Sicherheitsprobleme entstehen nicht durch WordPress, sondern durch veraltete Plugins oder fehlende Wartung. Mit einer sauberen Basis bist du auch als Einsteiger gut geschützt.

    Was kostet es, eine WordPress Website selbst zu erstellen?

    Die laufenden Grundkosten sind überschaubar. Du zahlst in der Regel für Domain und Hosting, oft zwischen 5 und 15 Euro im Monat. Viele Themes und Plugins sind kostenlos oder bieten günstige Erweiterungen. Die eigentliche Investition ist deine Zeit. Wenn du später Unterstützung benötigst, kannst du jederzeit einzelne Aufgaben abgeben, ohne alles neu aufbauen zu müssen.

    Wann lohnt es sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?

    Immer dann, wenn du merkst, dass du feststeckst oder unsicher wirst. Das kann bei Design-Entscheidungen, Suchmaschinenoptimierung oder rechtlichen Themen sein. Hilfe zu nutzen bedeutet nicht, gescheitert zu sein. Im Gegenteil: Es ist oft der schnellste Weg zu einer besseren Website. Viele starten selbst und holen sich punktuell Unterstützung – genau das ist ein sinnvoller Weg.

    Haftungsausschluss:
    Die Inhalte dieses Blogartikels wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Änderungen durch Anbieter, rechtliche Entwicklungen oder technische Neuerungen sind jederzeit möglich. Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar. Hinweise auf Fehler oder veraltete Informationen gerne per Mail an info@webbearsolutions.com.

    Letzte Aktualisierung:

    13/01/2026

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